Renate Aichinger, geboren in Salzburg. Autorin, Regisseurin und Dramaturgin. Inszenierungen und Texte für Junge Burg Wien, Junges Schauspielhaus Zürich, Stadttheater Gießen, ARGEkultuE Salzburg und Vorarlberger Landestheater Bregenz. Erste Auftragsarbeit: „Auf die Plätze, fertig, arbeitslos“(Salzburg); Letzte Arbeiten: „schmähstad“ & „Traum.Glück.Los.“ (Junge Burg Wien), „enter ...“ (Mimamusch Wien, Kaltstart Hamburg) „schubsen“ (Drama Slam Wien); „Rosa Rossi sucht das Morgen“ – nominiert durch uniT für den Retzhofer Dramapreis 2011. Debuterzählband „bierbankblasen“ (AT) 2012.


Thomas Ballhausen, Autor, Film- und Literaturwissenschaftler. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Filmarchiv Austria, Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Herausgeber der Buchreihe exquisite corpse – Schriften zu Ästhetik, Intermedialität und Moderne (Milena Verlag); literarische, essayistische und wissenschaftliche Publikationen. Mehrere selbständige Veröffentlichungen, u.a.: Bewegungsmelder (Haymon Verlag, 2010).


Isabella Breier, *1976 in Gmünd/NÖ, aufgewachsen in OÖ/Wels;Studium Philosophie/Germanistik in Wien, Absolvierung des Diplomstudiums der Philosophie und Germanistik (2002) (Diplomarbeit: Feministische Epistemologien) sowie des Doktoratsstudiums der Philosophie (2005) mit Auszeichnung an der Universität Wien; Dissertation erschien als Buch beim Lit Verlag: Dimensionen menschlicher Sinnstiftung in der Praxis. Zwischen Erkenntnis- und Kulturtheorie: Zur Poiesis, Ethik und Ästhetik in Cassirers Philosophie der symbolischen Formen und Wittgensteins Sprachspielbetrachtungen. Wien 2006; regelmäßige längere Aufenthalte in Mexiko, v.a. Oaxaca;Mitgründung der „in()fem“ (Forschungswerkstatt für feministische Interdisziplinarität);2000: Geburt ihrer Tochter Hannah Medea;Brotjob: DaF/DaZ-Dozentin/Trainerin/Lehrkraft;seit 2007 zahlreiche Lyrik- und Prosaveröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften.Preise und Stipendien: Preis der Dr.Schaumayer-Stiftung (2005), projektbezogene Arbeitsstipendien des Bundes (seit 2007); 2.Platz beim Do! Pen-Wettbewerb 2007; Theodor Körner Preis 2008: für Interferenzen, Rom-Stipendium des Bundes, Wiener AutorInnenstipendium 2010, Venedig-Arbeitsaufenth., Slowenien-Aufenthaltsstip. (2013), Paliano-Aufenthaltsstip. (2014)Literarische Publikationen:
101 Käfer in der Schachtel. Ihr Verschwinden in Bildern. Wien/Klagenfurt 2007. (Kitab Verlag)
Interferenzen. Erzählungen, Kurz- und Kürzestgeschichten. Wien/Klagenfurt 2008 (Kitab)
Prokne & Co. (Eine Groteske.) Wien/Klagenfurt 2013  (Kitab)
Allerseelenauftrieb. (Ein Klartraumprotokoll). Mitterverlag
Anfang von etwas. (Reihe: Neue Lyrik aus Österreich). Verlag Berger. Herbst 2014

Zwetelina Damjanova ist 1979 in Sofia, Bulgarien geboren. Seit 1987 lebt sie in Wien und ist als Autorin und Übersetzerin tätig. An der Universität Wien hat sie Romanistik und vergleichende Literaturwissenschaft studiert. Seit 2009 ist sie Geschäftsführerin des Vereins „Wirtschaft für Integration“. Sie gründete 1998, mit einigen der jungen Autoren aus der Grazer Literaturwerk-statt die „Junge Literaturwerkstatt Wien“. Sie hat Lesungen gehalten in Wien, Graz, Frankenburg, Leipzig, Nationalrundfunk Sofia, Radio Rosario, Argentinien und in der Schweiz. Zwetelina Damjanova erhielt den ersten Preis für Lyrik beim Literaturwettbewerb „Schreiben zwischen den Kulturen '98”, sowie den ersten Preis beim „Jugend-Literaturwettbewerb Berlin 2002“ und den dritten Preis für Lyrik im Rahmen des internationalen Wettbewerbes für Poesie und Prosa „Nuevo Ser“ in Buenos Aires 2004. Sie veröffentlichte in Anthologien und Literaturzeitschriften in Österreich, Deutschland, Argentinien und Mexiko. Letzte Veröffentlichung: „Das binäre Leben“ in: Wienzeilen, Die interkulturelle Anthologie, Hrsg. Niemann, Fritz, Verlag Bibliothek der Provinz, 2009.

Natascha Gangl, geboren 1986 in Bad Radkersburg. Studium der Germanistik, des Szenischen Schreibens und der Philosophie in Wien und Graz. 2007 war sie nominiert für den Retzhofer Literaturpreis. 2008 wurden ihre Stücke Zugvögel. Ein Schauflug und In Bahnen in Graz uraufgeführt. Sie wurde eingeladen zu den Autorentagen des Staatstheaters Mainz und zur Theaterbiennale Wiesbaden, ausgezeichnet mit dem Literaturstipendium der Stadt Graz, dem Wiener Dramatikerstipendium und einem Auslandsstipendium des Landes Steiermark. 2009 und 2010 assistierte sie Christoph Schlingensief. Seit 2010 realisiert sie auch erste Performances und Installationen in México D.F.


Wolfgang Hermann, geb. 1961 in Bregenz. Zahlreiche Buchveröffentlichungen seit 1988 (Das schöne Leben, Hanser), zuletzt: Mit dir ohne dich, Roman (Haymon 2010), In Wirklichkeit sagte ich nichts, Erzählungen (Edition Laurin 2010), Die Augenblicke des Herrn Faustini, Roman (Haymon 2011), Abschied ohne Ende (Langen Müller 2012), Schatten auf dem Weg durch den Bernsteinwald, Gedichte (Limbus 2013). 


semier insayif lebt in wien, zuletzt: über gänge verkörpert (gedichte, haymon,2001); libellen tänze - blau pfeil platt bauch vier fleck (gedichte, + cd, martin horn-stein spielt suiten für violoncello solo von j.s. bach, haymon, 2004); unter schall -gedichte im zweiklang (offizin s., meran 2007);  faruq (roman, haymon, 2009),boden los (gedichte, haymon, 2012) 


Elke Laznia, geb. 1974 in Klagenfurt, lebt seit 1994 in Salzburg, Studium und Arbeit als Klinische- und Gesundheitspsychologin, seit 2011 freie Schriftstellerin, Veröffentlichungen in manuskripte und SALZ, Roman kindheitswald (müry-salzmann Verlag).
2012: Rauriser Förderungspreis, manuskripte Literaturförderpreis;
2013: Maria-Zittrauer Lyrikpreis, Theodor-Körner-Preis, rotahorn Literaturpreis.

Hermann Niklas, geboren 1976 in NÖ. Literarische Arbeiten mit der Wortwerft – intermedialer Literaturverein (www.wortwerft.at). Sprecher und live poetry beim Improvisationsorchester Divine Musical Bureau (www.divinemusicalbureau.com). Lesungen im In- und Ausland (Serbien, Kroatien, Ungarn). Historiker, Politischer Bildner und Flüchtlingsbetreuer. Preise/Stipendien: Hans-Weigel-Literaturstipendium 2005/06, Dramatikerstipendium des bmukk 2009, Theodor-Körner-Preis 2009, Arbeitsstipendien 2010, 2011, 2013, 2014. Publikationen in Literaturzeitschriften (dopen, Rokkos Adventures, Macondo, Keine Delikatessen) und eine Buchpublikation: Konfrontationen. Gedichte 2005-2008. gemeinsam mit Maria Seisenbacher und mit Artwork von Goto, Literaturedition Niederösterreich, 2009.

Alexander Micheuz, geboren 1983 in Bad Eisenkappel/Železna Kapla. Diverse Veröffentlichungen, u.a. in Literaturzeitschriften und Anthologien. Studium der Germanistik an der KFU Graz, Abschluss als Mag. phil. mit einer Arbeit zu Werner Schwab. Dramatikerstipendium des bm:ukk 2009. War nominiert für den Retzhofer Dramapreis 2011.

 

Angelika Reitzer, geb. 1971, Graz, studierte Germanistik in Salzburg und Berlin, lebt in Wien. Redaktionelle Mitarbeit und Moderation in der Alten Schmiede Wien, Lehrtätigkeit am Institut für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Publikationen: Taghelle Gegend (Roman, 2007), Frauen in Vasen (Prosa, 2008), unter uns (Roman, 2010), Wir Erben (Roman, 2014). Preise: 2008 Reinhard-Priessnitz-Preis; 2009 Förderungspreis der Stadt Wien, 2012 Otto-Stoessl-Preis. www.angelikareitzer.at

 

Sophie Reyer, geboren 1984. Publikationen: “geh dichte” (EYE- Verlag 2005), ”vertrocknete vögel” (Leykam 2008), “baby blue eyes” (Ritter 2008) sowie “binnen” (Leykam 2010).“Master of Arts” im Komposition/ Musiktheater 2010 sowie Diplom in “Szenisch Schreiben” bei uniT 2010. Literaturförderungspreis der Stadt Graz sowie Manuskripte- Förderungspreis. 2010: Theaterexte “vogelglück” und “hundpfarrer” (S. Fischer- Verlag).

 

Philipp Röding, geboren 1990 in Stuttgart, derzeit Student der Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte in Wien. Schreibt Prosa und Theatertexte, die er auch als Regisseur umsetzt: Absinth und Rosenwasser, UA, Stadttheater Konstanz, 2006; Pleasant View, UA, Stadttheater Konstanz, 2007; Die blaue Phase, UA, Stadttheater Konstanz, 2010; Mind the Gap, UA, Stadttheater Konstanz, 2010; Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften, u.a.: Miromente, Zeitschrift für Literatur, Bregenz; Wortwuchs, Journal für junge Literatur Erfurt.


stefan schmitzer, geb. 1979, lebt in graz | autor, herausgeber, performer; literaturreferent im forum stadtpark 2005-2009; im vorstand der IG kultur steiermark 2009-2013; zuletzt: "gemacht | gedicht | gefunden" (mit helwig brunner, droschl 2011) und "scheiß sozialer frieden. gedichte" (droschl 2011); internetpräsenz: www.schmitzer.mur.at  podcast: www.pflaster.mur.at


Maria Seisenbacher, geboren 1978 in Wien. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Diplomierte Sozialpädagogin. Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Zeitschriften (u.a. Sterz, Rokko´s Adventures) und Anthologien (u.a. poet[mag], Passage Verlag) sowie im Rundfunk. Zahlreiche Lesungen. Publikationen: Konfrontationen. Gedichte 2005-2007 gem. mit Hermann Niklas und Artwork Goto (Literaturedition Niederösterreich, 2009). Preise: u.a. Hans Weigel Literaturstipendium 2007/08, Theodor Körner Preis 2009. Slowakei Stipendium v. Land NÖ 2011. Mitglied der „Wortwerft – intermediale Literaturgruppe“, Co-Herausgeberin der Literaturzeitschrift Keine Delikatessen. www.wortwerft.at, www.keinedelikatessen.at.

 

Andreas Stangl, geboren 1966, lebt als Journalist und freier Autor in Stockholm, Helsinki und Graz; zwischen 1983 und 2001 in verschiedenen Bands als Sänger, Musiker und Komponist; 1991 Indie-Pop-Album "Gesichter und Dichter" mit der Band Feuerfux; vereinzelte Lyrik- und Kurztextprosaveröffentlichungen in Zeitschriften, zahlreiche journalistische Arbeiten für deutschsprachige und nordeuropäische Medien; 2011 ; Mitwirkung bei der "Rettet die Mur"- Cd, Graz 2011

 

Andrea Stift, geboren 1976 in der Südsteiermark. Seit dem Studium (Germanistik und Sprachwissenschaft) lebt sie mit ihren 2 Söhnen in Graz. Seit Mai 2009 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift manuskripte.  Die Erzählung Reben erschien im Frühjahr 2007 bei kitab, im Herbst 2008 erschien Klimmen im Wieser Verlag. Stift schreibt ab und zu für verschiedene Medien wie der Schreibkraft, G7 (Stadtzeitung der Kleinen Zeitung), dem Falter und anderen Tages- und Literaturzeitschriften. Auszeichnungen (Auswahl): manuskripte-Literaturförderungspreis 2005, Rom-Stipendium des Bundeskanzleramtes für 2007, Staatsstipendium des Bundeskanzleramtes 2006/07. Literaturförderpreis der Stadt Graz 2006; Dramatikerstipendium des BMUKK 2011; 

 

Linda Stift (* geb. 1969 in der Südsteiermark) lebt seit ihrem Studium der Germanistik als Schriftstellerin in Wien. 1998 begann sie freiberuflich als Lektorin für Belletristik- und Zeitschriftenverlage zu arbeiten. Ab 1998 Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Sie erhielt den Gessweinpreis 2007; 2009 nahm sie an den Tagen der deutschsprachigen Literatur teil. Bücher: Kingpeng, Roman, Deuticke Wien 2005; Stierhunger, Roman, Deuticke Wien 2007; Alle Wege, Anthologie (Hrsg.), Sonderzahl, Wien 2010; Kein einziger Tag. Roman, Deuticke Wien 2011. 



Andreas Unterweger, geb. 1978 in Graz, lebt in St. Johann/Grafenwörth. Schriftsteller, Songwriter. Veröffentlichungen, u. a.: „Das kostbarste aller Geschenke. Notizen“ (Droschl Herbst 2013), „Du bist mein Meer“. Novelle (in 3 x 77 Bildern) (Droschl 2011), „Wie im Siebenten“. Roman (Droschl 2009). Literaturpreis der Akademie Graz 2009, manuskripte-Förderungspreis 2007. www.andreasunterweger.at   


DramatikerInnen

Marion Guerrero

Die 1980 in Wien geborene Autorin Marion Guerrero wuchs in Bogotá, Albany (New York), Wien und Bayern auf. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Philosophie an der Universität Wien setzte sie ihre Ausbildung als Master of Laws Fulbright-Stipendiatin an der Columbia University in New York fort. Sie arbeitete u.a. für die Columbia University Law School New York, den UNHCR, am Institut für Rechtsgeschichte der Universität Wien, bei der ÖH der Universität Wien und im VSStÖ. Sie war Mitarbeiterin im Newsroom des Österreichischen Rundfunks und Redakteurin bei Radio Orange 94.0. und verfasste journalistische Beiträge für Die Presse und die Bunte Zeitung – Zeitung für MigrantInnen in Wien. Ihr Stück Kay Parker wurde 2006 im Ensemble Theater am Petersplatz in Wien uraufgeführt. Von Februar bis Juni 2008 nahm sie an der Schreibklasse des Schauspielhauses Wien/uniT Graz unter der Leitung von David Spencer teil. Ihr Stück Der Geist vor der Wand wurde 2010 an der Garage X – Theater Petersplatz uraufgeführt. Zurzeit ist sie Stipendiatin am Europäischen Hochschulinstitut Florenz und schreibt ihren PHD in Gender- und Europarecht.


Izy Kusche

Der 1973 in Hamburg geborene Autor Izy Kusche schreibt Theaterstücke und Prosa und publiziert in diversen Anthologien und Magazinen. Er studierte germanistische Literaturwissenschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie Sprachwissenschaft in Halle/Saale. Zwischen 2001 und 2003 war Izy Kusche gemeinsam mit Sebastian Fust im Ilses Erika und im Werk II ein wesentlicher Bestandteil der Leipziger Literaturshow-Szene. Als Teil des Duos Fust/Kusche hatte er zuletzt zahlreiche Uraufführungen gemeinsam mit Sebastian Fust: Du und der Vergnügungspark (Burgtheater/KasinoBar, 2007, Regie: Sebastian Fust), Ich glaube an Raum (Burgtheater/Vestibül, 2008, Regie: Sebastian Fust) und L’Afrique et le Réduit (Theater Basel/K6, 2009, Regie: Petra Barcal und Susanne Heising). Letzteres tourte 2010 als Rock’n’Roll-Monolog-Road-Show durch Deutschland und machte Anfang 2011 in der Garage X – Theater Petersplatz in Wien halt. Für den Entwurf seines Stückes Thriller – Jason und Medea kurz vor Mitternacht verlieh ihm das Österreichische Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk) das DramatikerInnenstipendium 2010.

 

Ursula Scheidle

Ursula Scheidle arbeitet als Autorin, Schauspielerin und Sprecherin für den Österreichischen Rundfunk. Neben ihrem Studium der Germanistik und Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien erhielt sie die Schauspielreife von der paritätischen Kommission mit Auszeichnung. Zuletzt wirkte sie im Film Am Ende des Tages (Ö 2011, Regie: Peter Payer) mit. Ihr Hörspiel GPS (Global Positioning System) wurde 2009 im ORF gesendet und während der „Langen Nacht des Hörspiels“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet, vom NDR übernommen. 2009 wurde sie für den Retzhofer Literaturpreis nominiert, im Rahmen dessen entstand das Stück Im Puppenhaus. Seit 2009 Autorin bei gleichzeit Verlagtheater Wien (www.gleichzeit.at). 2010 wurde ihr Stück Bei Skotty – Eine Revolutionssimulation an der Garage X – Theater Petersplatz uraufgeführt. Mit ihrem neuesten Stückentwurf Boardingtim  wurde sie Anfang 2011 von den Vereinigten Bühnen Bozen zu den Bozner Autorentheatertagen eingeladen. Für ihr Ö1-Hörbild Was lange gärt, wird endlich Wut – Protokoll eines Asylverfahrens erhielt sie im November 2011 den Prälat Ungar Anerkennungspreis und 2012 den Claus Gatterer Preis sowie den Hilfswerk Journalistenpreis. 2012 wird ihr preisgekröntes Hörspiel GPS unter der Regie von Esther Muschol als Bühnenstück im RKH Wien uraufgeführt und vom Theater in der Drachengasse in Wien übernommen. 2012 erhielt sie das Dramatikerstipendium des BMUKK. Ihr neuestes Stück Letzter Halt: Plattform 80 wird 2013 vom ORF als Hörspiel produziert.


Claudia Tondl

Die 1980 in Wien geborene Autorin Claudia Tondl studierte an der Universität Wien Anglistik, Philosophie und Pädagogik. Parallel absolvierte sie eine Ausbildung zur Webdesignerin und arbeitete vier Jahre als Texterin in einer Wiener Agentur. Den Sprung zum Theater vollzog sie mit einem Studienwechsel zur Theater-, Film- und Medienwissenschaft und einem Job als Kartenabreißerin bei den Wiener Festwochen. Mit ihrem Stück Lingua Franka gewann sie 2008 den STUTHE-DramatikerInnenpreis. Mit Entkörperung.Zwei.Null folgte die Teilnahme zur uniT-Stückentwicklung und die Nominierung für den Retzhofer Literaturpreis 2009 – für die szenische Lesung am Schauspielhaus Graz wurde sie mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Mit ihrem Stück leben lügen lagern gewann sie bei Text trifft Regie, einem gemeinsamen Projekt von uniT Graz und Staatstheater Mainz, den Preis für das beste Stück. Die Uraufführung erfolgte im Juni 2010 (Regie: Luzius Heydrich). Sie erhielt das Österreichische DramatikerInnenstipendium (bm:ukk) 2010 und das DramatikerInnenstipendium der Stadt Wien 2011 für ihren Stückentwurf Zyklop. Im Juni 2011 wurde ihr Stück Monad’s Likes an der Garage X – Theater Petersplatz uraufgeführt (Regie: Carina Riedl). Sie erhielt 2012 das erstmals vergebene Peter-Turrini-DramatikerInnenstipendium des Landes Niederösterreich.


Philipp Weiss

Der 1982 in Wien geborene Autor Philipp Weiss schreibt Prosa und Theaterstücke. Sein Studium von Menschen und Zuständen, Germanistik, Philosophie und Deutsch (als Fremdsprache) führte ihn an die Universitäten in Wien und Barcelona. Nach einem Jahr Arbeit mit körperlich behinderten Menschen lehrte er 2008 als Dozent an der Universität Baku in Aserbaidschan Deutsche Literatur. Seine zahlreichen Publikationen erschienen unter anderem im Residenz Verlag, in kolik, Volltext, manuskripte und im Wissenschaftsverlag Walter de Gruyter (über Peter Handkes Wunschloses Unglück, 2009) im Passagen Verlag (egon. Ein Kunst-Stück, 2008) sowie in der Edition Atelier (Tartaglia, 2013). Er erhielt diverse Auszeichnungen, u.a. das Hermann-Lenz-Stipendium 2006, den 3. Litarena Literaturpreis 2007, das Österreichische Staatsstipendium für Literatur 2008/2009, das Österreichische Dramatikerstipendium 2011 und 2012, den Theodor-Körner-Preis 2013 und die Nominierung zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2009. Mit Seifenblasenoper. Eine Kritik der runden Vernunft wurde er 2010 zu den Werkstatttagen des Wiener Burgtheaters eingeladen, mit Allerwelt folgte das Hans-Gratzer-Stipendium beim Wettbewerb stück/für/stück am Schauspielhaus Wien 2011, wo er in der aktuellen Spielzeit 2013/14 Hausautor ist.
Die Rechte der Theatertexte von Philipp Weiss liegen bei Hartmann & Stauffacher:
www.hsverlag.com Alle Infos von: www.gleichzeit.at /Jorghi Poll   

 

Illustration:

Matthias Schmidt, studierte Philosophie und Germanistik in Wien und ist seit 2004 als freischaffender Maler tätig. Seit 2009 gibt er Triëdere - Zeitschrift für Theorie und Kunst heraus und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim FWF-Projekt:  Notwendige Verschränkungen: postcolonial-queer. Postkoloniale Theorien und Queertheorien im Dialog mit deutschsprachiger Literatur. Zu den Wechselwirkungen theoretischer Erkenntnisse und literarischer Erkundungen am Institut für Germanistik der Universität Wien. Jüngste Veröffentlichung: Anna Babka, Julia Malle und Matthias Schmidt (Hg.): Dritte Räume. Homi K. Bhabhas Kulturtheorie. Wien/Berlin: Turia & Kant 2011.