fotocredit Mariano Margarit

 

I find ecstasy in living -

the mere sense of living is joy enough.

Emily Dickinson


Bernadette Maria Schiefer, geb. 1979, Studium der Philosophie und Höheren Lateinamerikanischen Studien in Wien und Irland, Akademie für angewandte Photographie, Graz.

Längere Auslandsaufenthalte und Arbeitseinsätze in Mexiko, Guatemala, Nicaragua, Kolumbien, Kuba, Peru, Spanien und Irland.

„Reise mit Engel. Nirgendwohin.“ Skarabäus 2002.

„Kleine Erzählungen am Rande.“ Triton 2003 bzw. Uhudla A 2005.

„Nichts wird dir fehlen.“ Edition NÖ 2005.

Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Staatsstipendium für Literatur, Mira-Lobe-Stipendium, Hans-Weigl-Stipendium, Dramatikerstipendium des BMUKK, Startstipendium des BMUKK, verschiedene Reise- und Aufenthaltsstipendien in der Slowakei, Italien, Österreich, Irland und Mexiko, Projektstipendium für Literatur 2016/2017.

1. Preis der Akademie Graz für das Stück „Disappeared.“ (2008).

Bernadette Schiefer schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Romane, Drehbücher, Kurzgeschichten und Gedichte. Ihre Arbeiten wurden beim Steirischen Herbst, im Schauspielhaus Graz, im Kosmostheater Wien, in Leibnitz und im Theater am Lend (TAL) in Graz gezeigt. Im Herbst 2015 wurde in den Minoriten Graz das Musiktheaterstück "Vale-Abschied", Musik: Siavosh Banihashemi, Libretto: Bernadette Schiefer, uraufgeführt. Bernadette Schiefer hat drei Bücher veröffentlicht, derzeit arbeitet sie an einem größeren Romanprojekt. In den Stücken geht es meistens um Frauen in Lateinamerika, so hat sie ein Stück über die Menschenrechtsaktivistin Digna Ochoa, über eine unschuldig inhaftierte indigene Frau aus Oaxaca, über die verschwundenen Mädchen im Norden Mexikos und über einen Unfall an der Grenze Mexiko/USA verfasst. Leider war es bis jetzt noch nicht möglich, diese Stücke an einem österreichischen Theater zu sehen, aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. Ein weiterer Schwerpunkt ihres Schaffens ist Mystik, so sind z.B. große MystikerInnen wie Rumi, Rabia, Ramon Llull, Juliana von Norwich, Juan de la Cruz, Friedrich Weinreb, Kabir, Simone Weil etc. eine Quelle der Inspiration. Von den großen KünstlerInnen liebt sie besonders die Werke von Frida Kahlo, Forugh Farrokhzad, Gabriela Mistral, Cesar Vallejo, Mahmud Darwisch, Fernando Pessoa, Raymond Carver, John Cassavetes, Remedios Varo, Emily Nasrallah, Flora Tristan, Graciela Iturbide, Tina Modotti, Ingeborg Bachmann, Rainer Maria Rilke etc.